Wenn die
Japanischen Mövchen ihre Pflicht nicht erfüllen können,
ist die wohl einzige Möglichkeit nach dem Schlüpfen der Küken,
diese mit der Hand zu füttern.
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Die mit
der Hand gefütterten Küken sollten jedoch am besten bei den
Pflegeeltern bleiben, da diese manchmal die Pflege wieder aufnehmen.
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Die Spritze
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Eine 5ml
Spritze ist am praktischsten. Das Ausgangsloch sollte am besten bei 2,5mm,
aber noch besser 3mm gebohrt werden. Dadurch wird das Verstopfen minimiert.
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Die innere
Rille der Spritze am Kopf des Bauches anfeilen, ankratzen oder schmirgeln,
damit der Stopfer nicht rauskommt. [Siehe grüne Linie im Foto].
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Der Stopfer
muss rausgenommen werden, wenn der Bauch der Spritze mit Eifutter gefüllt
wird. Damit das Gummiende nicht von dem Stopfer abgeht, sollte es mit
Silikonkleber am Plastikgriff des Stopfers befestigt werden. Der Stil
eines Teelöffels eignet sich gut als Spatel.
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Die Mischung
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Ein gehäufter
Teelöffel mit Eierfutter und grössere Samenkörner werden
entfernt und alles zerdrückt, um Klumpen, die die Spritze verstopfen
können, zu vermeiden.
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Mehr Wasser
hinzufügen, um eine feuchte Paste zu erhalten, die recht nass ist,
aber wenn sie umgerührt wird nicht flüssig ist [Daumennagel
klicken, um einen besseren Eindruck zu erhalten].
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Dann eine Prise Proteine
und Probiotics hinzu geben.
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Diese Mischung im
Kühlschrank aufbewahren und nicht länger als1 Tag verfüttern.
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Wasser
hinzufügen, bis der Mix ziemlich flüssig ist. 2-3 Minuten stehen
lassen, bis das Wasser vollkommen absorbiert ist.
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Für
jedes Küken wird die Spritze mit ca. 1ml gefüllt.
Den Teil der Spritze, der Futter enthält, ca. 5 min in heisses Wasser
tauchen und anwärmen.
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Wie viel,
wie oft?
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4ml sind
wohl das tägliche Maximum, 2ml das Minimum. Je älter die
Küken werden, desto weniger. Je älter die Küken werden,
desto weniger.
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Wenn das
eigenständige Füttern einmal funktioniert, kann man die handgefütterte
Nahrung bis Tag 10 oder 12 auf 0.5ml pro Küken herunterschrauben.
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Das Maximum
ist wahrscheinlich für die ersten 2 Tage am besten.
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Die Küken
werden bei guter Beobachtung zeigen, ob dies die richtige Menge ist.
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Danach
ist es besser, dass das Küken etwas hungriger ist, damit es die Pflegeeltern
ruft, die es dann mit Futter aus den Näpfen füttern.
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1-1.2ml
ist wohl das Maximum pro Fütterung. Weniger als 0.5ml ist sinnlos.
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Wenn die
Küken aktiv sind, müsste die Futtermenge reichen.
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Am wichtigsten
ist die Abendfütterung.
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Wenn Küken,
nach dem Eintritt und einigen Minuten bewegungslosem Stehen im Vogelzimmer,
die Augen schliessen, sollte gefüttert werden.
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Auf jeden
Fall 1ml füttern, selbst wenn es zwei Fütterungen bedarf.
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Sobald
die Küken einige Tage alt sind, am Morgen ruhig etwas strenger sein,
damit sie sich daran gewöhnen, Futter zu verlangen und sich selber
zu füttern.
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Die Küken
müssen die Nacht überstehen. Je öfter gefüttert wird,
um so besser. Mit den Mengen 1.2ml um 7:30h, 1ml um 16h und 1.5ml um 20h
ging es dem Küken gut.
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Wie?
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Vom ersten
Tag an sind die Küken verschieden. Es gibt die, die den Schnabel
zusammen kneifen, die Gierigen, die Zappeligen, die Einfachen...
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Ich öffne
den Schnabel mit seitlichem Druck mit dem Ende der Spritze. Meine Frau
öffnet den Schnabel irgendwie mit ihrem Daumen.
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Wenn die
Spritze einmal im Schnabel ist, muss das Futter hinter die Zunge fallen.
Nicht auf die Zunge drücken, da das Zäpfchen hinten im Schnabel
geschaffen ist, um zu schlucken.
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Die Spritze
sollte am besten von einer Seite in den Schnabel geführt werden,
damit ein Luftloch bleibt.
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Nicht weiter
füttern, wenn der Schnabel voll ist und das Futter an beiden Seiten
aus fliesst.
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Eine Minute
warten, damit das Futter geschluckt wird. Beobachten, wie schnell das
Küken ist und ob es bei diesem Vorgang gestresst wirkt.
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Von den
ungefähr 40 Küken, die ich bisher mit der Hand gefüttert
habe, ist bisher nur eins erstickt, aber das war eins zu viel.
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